Das Zwischenmenschliche zurückgewinnen – Mood Meter
Im Unterschied zu einem echten Zusammentreffen fehlt in der Online-Kommunikation die Gestik und Mimik. Ein Mood Meter (Stimmungsbarometer) bietet die Möglichkeit, das auszugleichen. Sie können damit ein differenziertes Stimmungsbild einer Gruppe einholen.
So geht’s: Ein Beispiel für ein Mood Meter finden Sie hier: Es ist ein Raster, das unterschiedliche Gefühlszustände zeigt wie „zufrieden“, „dankbar“, „lebhaft“, „überrascht“, „traurig“, „alleine“, „besorgt“ und „wütend“.
In einer Videokonferenz können Sie das Stimmungsbarometer teilen. Je nach Konferenzsoftware gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, wie sich die Teilnehmer*innen eine Stimmung aussuchen können: In Zoom kann beispielsweise über die Kommentieren-Funktion ein Stempel gesetzt werden. Alternativ dazu sucht sich jede*r ein Wort aus dem Stimmungsbarometer aus und schreibt es in den Chat. Oder Sie laden das Mood Board in ein digitales Whiteboard (wie Miro) hoch, wo die Teilnehmer*innen direkt auf dem Bild malen können. Anschließend gibt es eine „Stimmungsrunde“, in der alle Teilnehmer*innen ein paar Worte zu ihrer Auswahl sagen.
Übrigens ...
Es gibt auch eine Mood-Meter-App: Diese wurde vom Yale Center for Emotional Intelligence entwickelt und soll helfen, die Emotionale Intelligenz zu verbessern. Sie ist allerdings eher für die Eigenbeobachtung gedacht.



